Seniorenwegweiser aktualisiert
Vom   Di.  13.03.2012

Die aktualisierte Auflage des Seniorenwegweisers umfasst vielfältige Informationen und bietet hilfreiche Kontaktadressen im Kreisgebiet an.

Der Seniorenwegweiser richtet sich vor allem an Menschen, die durch das Älterwerden Veränderungen erfahren. Ungeachtet dessen spricht das Handbuch auch Angehörige oder Personen an, die diese Lebenslage beratend oder unterstützend begleiten. Auch allgemeine Informationen über im Kreisgebiet ansässige Beratungsdienste, Hilfen für zu Hause und Wohnmöglichkeiten vor Ort, finden Sie in der Broschüre.

Die Broschüre kann direkt bei der Sozial- und Altenhilfeplanung angefordert werden, Telefon 06062 70-1577; E-Mail: a.bergholz@odenwaldkreis.de oder hier abgerufen werden


Wie man im Alter auf dem Land gut lebt - Demografie
Vom   Mi.  07.03.2012

Das evangelische Dekanat Vorderer Odenwald hatte vom 28.2. bis 01.03.2012 jeweils an drei aufeinander folgenden Abenden eine Informationsveranstaltung über die "Zukunft Odenwald" durchgeführt. 

Zukunft Odenwald – Wie lebt sich’s im Alter? Was heißt es, alt zu werden im ländlichen Raum? Wie kann eigenständiges Leben im Alter aussehen, wenn die öffentliche Versorgung im Gesundheitswesen und Verkehr ausgedünnt wird? Was heißt es für Familien, wenn die Eltern älter werden? Funktioniert das Modell Mehrgenerationen-Familie noch? Und was passiert, wenn man nicht mehr allein leben kann? Welche Netze müssen gespannt werden, damit der Odenwald ein guter Ort zum Altwerden bleibt? Was kommt auf Kreis, Gemeinden, Diakonie und Kirche an Aufgaben zu? 

Weitere Informátionen finden Sie im Pressebericht des "Odenwälder Echo", vom 6. März 2012.


Antworten, die Zukunft schaffen sollen
Vom   Mi.  23.11.2011

Presseartikel vom 23.11.2011 - Odenwälder Echo

Demografie - Evangelische Fachhochschule Darmstadt lässt in Güttersbach und Rothenberg Einwohner befragen

Odenwaldkreis. Zahlreiche Haushalte des Mossautaler Ortsteils Güttersbach und der Kerngemeinde von Rothenberg werden in den nächsten Wochen Besuch von Mitarbeitern der Universität Marburg bekommen. Mit einer Befragung der Bewohner wollen die Wissenschaftler Aufschluss über Strukturen im ländlichen Raum gewinnen, die sich zur Sicherstellung einer örtlichen Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen eignen, welche vor allem im Alter gebraucht werden.

Die Marburger flankieren mit den Interviews eine Arbeit des Instituts für Zukunftsfragen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt. in Zusammenhang steht beides mit den Bemühungen des Kreises und seiner Tochtergesellschaft Oreg, Vorkehrungen zur Bewältigung der demografischen Veränderungen im Kreisgebiet zu treffen. Wie vielfach berichtet, werden gerade in den ländlichen Teilen der Region Schwund und Alterung der Bevölkerung vorausgesagt. "Was die einzelnen Städte und Gemeinden, vor allem aber auch Bürger selbst tun können, um kleinere Ortschaften unter diesen Vorzeichen belebt und lebenswert zu erhalten, das wollen wir anhand der Beispiele von Rothenberg und Güttersbach herausfinden", ergänzte Anette Bergholz vom Erbacher Landratsamt auf ECHO-Nachfrage einen Hinweis der Landratsamts-Pressestelle auf das Projekt.

Von den Auskünften der Einwohner beider Ortschaften erhoffen sich die Forscher Anhaltspunkte dafür, welche Gruppen, Vereine und Einwohner-Netzwerke im ländlichen Raum üblicherweise zur Verfügung stünden oder leicht gebildet werden könnten, um als Anknüpfungspunkte für weitere Leistungen zu dienen. Andererseits soll sondiert werden, was vor allem älteren Bewohnern fehlt. Aus all dem praktische Gebrauchsmuster zu entwickeln, ist das Ziel des Projekts "Festival", das Bergholz für den Odenwaldkreis mit dessen Partnern koordiniert. Neben den beiden Hochschulen ist es das Unternehmen Handels-haus-Consult-GmbH, das sich um die Etablierung eines Freiwilligenengagements zur Stärkung innovativer ambienter Lebensstrukturen im Alter kümmert, für das die Abkürzung "Festival" steht. Ermöglicht wird dies durch Fördermittel des Bundesministeriums für Forschung und Bildung sowie weiterer Stellen.

"Der demografische Wandel führt zwangsläufig zu wachsendem  Versorgungs-bedarf in der Bevölkerung", merkt die Pressestelle des Odenwaldkreises dazu mit Hinweis auf die Bedürfnisse alter Menschen an. Besondere Aufmerksamkeit bedürfe hier zum einen die Ausstattung mit täglichen Gütern, zum anderen die medizinische Betreuung und Pflege älterer Menschen. Mit Blick darauf sollen über "Festival" unterschiedliche Konzepte geprüft werden, deren Umsetzung zur Sicherstellung der Nahversorgung sowie der Vernetzung bestehender Angebote beitragen kann. Hier versteht sich die Befragung in Güttersbach und Rothenberg auch im sinne+ einer Praxistauglichkeits-Kontrolle.

Wie der Odenwaldkreis wissen lässt, sind beide Ortschaften aufgrund ihrer Lage und strukturellen Eigenschaften ausgewählt worden. Sie befinden sich in Randlagen des Kreises vergleichsweise fern ab der Zentren, weisen aber eigenständige Versorgungsstrukturen auf. Wie vielfach berichtet, ist es Gütters-bach geglückt, über seine örtliche Kirchengemeinde den Dorfladen zu erhalten. Funktionierende Hotellerie und Gastronomie sowie Pflegeeinrichtungen sorgen für weitere Infrastruktur. Noch besser ist es um Rothenberg mit einer umfassen-den Eigenstruktur von Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie ebenfalls medizinischen Ansätzen bestellt.

Die Ergebnisse der Befragung sollen nach der Auswertung in den beiden Ortschaften vorgestellt werden, verspricht der Odenwaldkreis. "Sie können als Grundlage für die Umsetzung der erarbeiteten Konzepte dienen, die wiederum gemeinsam mit den Bewohnern in Güttersbach und Rothenberg erfolgen soll", verspricht er den direkt Beteiligten einen konkreten Nutzen. Zudem könnten beide Orte dazu beitragen, schon heute einen zentralen Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels im Odenwald leisten.


MDK Noten der Odenwälder Pflegeeinrichtungen
Vom   Di.  18.10.2011

MDK Noten der ambulanten und stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen des Odenwaldkreises zum Stichtag 01.07.2010 können Sie unter der Rubrik AUSWERTUNGEN nachlesen.  

 


Informationsveranstaltung "FESTIVAL"
Vom   Mi.  27.10.2010

Am 16. November lädt der Odenwaldkreis alle Bürger und Bürgerinnen zu der Informationsveranstaltung  "Festival - Eine Antwort auf den demographischen Wandel im Odenwald?" ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Seniorenresidenz Erbach, Alfred-Kehrer-Straße 1-4, 64711 Erbach.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Vorlage der Sozialraumanalyse / Bürgerbefragung 55+ durch die Evangelische Fachhochschule Darmstadt liegen nun Ergebnisse nicht nur zu den konkreten Wünschen und Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger des Odenwaldkreises vor, sondern auch ausgearbeitete Handlungsempfehlungen für den Kreis und die einzelnen Kommunen.

Wie geht es jetzt weiter? Welche Wege können wir gemeinsam in der Politik und Gesellschaft beschreiten, um dem demographischen Wandel aktiv zu begegnen? Besonders die Städte und Gemeinden im Odenwaldkreis sind vor neue Aufgaben gestellt, denn die zurückgehenden
Bevölkerungszahlen betreffen fast alle. Sie wirken sich auf verschiedene Bereiche unserer Daseinsvorsorge, nicht nur im Alter, sondern auch auf Bildung, Infrastruktur und Wirtschaft aus.

Wir wollen Sie informieren, wie der Kreis sich positioniert und laden Sie dazu am Dienstag, den 16.11.10 um 19:00 Uhr recht herzlich in die Seniorenresidenz Erbach ein.




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